Wie zeichnet man einen Wiedehopf?
Mittel
Der Wiedehopf trägt auf dem Kopf eine Haube, die sich wie ein Fächer öffnet. Beim Zeichnen lernst du in dieser Lektion auch einen kleinen Trick mit der gestrichelten Linie.
Die gestrichelte Linie ist die Flügellinie in der DrawBird-Zeichenfläche: Alles darüber schlägt mit den Flügeln, alles darunter bleibt Körper.
Schritt für Schritt
1. Körper
Zeichne ein gutes Stück unter die gestrichelte Linie ein liegendes Ei und mal es lachsrosa an. Wir halten den Körper etwas tiefer, denn die Haube braucht Platz.
2. Kopf
Setz rechts oben an den Körper einen runden Kopf. Das Auge ist ein Punkt nahe der Mitte des Kopfes.
3. Haube
Zeichne auf den Kopf eine Haube, die sich wie ein Fächer öffnet, und mach ihre Spitzen schwarz. Hier kommt der Trick: Halte die Haube UNTER der gestrichelten Linie. Ragt sie darüber, fängt sie an zu schlagen wie ein Flügel.
4. Langer, gebogener Schnabel
Zeichne vor den Kopf einen langen, dünnen Schnabel, der sich leicht nach unten biegt. Mit diesem Schnabel stochert der Wiedehopf im Boden nach Larven.
5. Gestreifter Flügel und Schwanz
Zeichne ÜBER die gestrichelte Linie einen schwarzen Flügel und setz zwei weiße Streifen darauf. Links am Körper kommt ein schwarzer Schwanz dazu, durch dessen Mitte ein weißes Band läuft. Im Flug sieht dieses Schwarz-Weiß-Muster aus wie ein Schmetterling.
Fertig!
Geschafft: Wiedehopf! Jetzt zeichnest du in DrawBird deinen eigenen Vogel, gibst ihm einen Namen und lässt ihn in den Himmel fliegen.
Häufige Fehler
- Die Haube über die gestrichelte Linie schieben. Alles, was über der Linie liegt, schlägt mit.
- Den Schnabel kurz und gerade zeichnen. Der Schnabel des Wiedehopfs ist lang und nach unten gebogen.
- Den Flügel einfarbig lassen. Ohne die schwarz-weißen Streifen erkennt man den Wiedehopf nicht.
Wissenswertes: Wiedehopf
- Der Wiedehopf ist 25–32 cm groß, seine Flügelspannweite beträgt 44–48 cm.
- Die Haube öffnet er, wenn er aufgeregt ist oder landet.
- Mancherorts heißt er hüthüt, mancherorts çavuşkuşu. Der Name kommt von seinem Ruf „hüt hüt hüt“.
- Die Jungen sondern bei Gefahr eine übel riechende Flüssigkeit ab. Raubtiere mögen das gar nicht.